17. Februar 2014

Blog in Zukunft auf eigener Website

Meine lieben Leser und alle, die sonst hier so vorbei kommen:
Nach recht langer Zeit hier bei blogger habe ich jetzt doch beschlossen, meinen Blog zukünftig auf meiner eigenen Website zu führen. Ihr findet mich also in Zukunft hier:


Bitte aktualisiert eure Leselisten etc. entsprechend, wenn ihr mir weiter folgen wollt. 

Sämtliche DIYs findet ihr auch nur noch auf dem neuen Blog. Bei den entsprechenden Einträgen habe ich jeweils einen Link gesetzt. 
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4. Februar 2014

DDF - Wo seht ihr euch in zwei und in fünf Jahren

Wie gut, dass es die Dienstags-Frage von Hochglanz-Handmade gibt. Sonst würde ich wohl gerade mal wieder arg wenig schreiben.
 
Eine spannende Frage…. Jeder von uns hat natürlich vor seinem geistigen Auge eine Vision über sich selbst und seine Arbeit. Manchmal ist es ganz schwer, diese in Worte zu fassen. Aber gehen wir mal ein Schrittchen gemeinsam nach vorne in die Zukunft: wo sind wir in zwei und dann in fünf Jahren?

Ich muss allerdings zugeben, ich fühle mich jetzt gerade ein wenig in die Schulzeit zurückversetzt. Da gab es auch so schicke Aufsatzthemen. Aber das hier ist doch etwas sinnvoller und Ziele haben ist ja nicht schlecht. 

In zwei Jahren
Das klingt jetzt widerlich banal aber die realistische Einschätzung ist, dass ich in ca. 2 Jahren wohl irgendwie versuche, Nähen und Kind unter einen Hut zu bringen. Jünger werde ich nicht und wenn ich das mit der Fortpflanzung doch noch angehen will, dann muss ich damit bald mal anfangen.
Abgesehen von dieser praktischen Überlegung möchte ich allerdings in zwei Jahren auch an einem Punkt sein, an dem ich mit dem Nähen vielleicht nicht ganz meinen Bürojob kompensieren kann aber immerhin einen nennenswerten Beitrag zum Familieneinkommen leiste und nicht nur kostenneutral arbeite. Und ich möchte meine schon oft erwähnte Kollektion alltagstauglicher Kleidung auf dem Markt haben. Zumindest einige Stücke davon.

In fünf Jahren
Ich gehe mal davon aus, dass das mit der Familienplanung klappt. Dann werde ich in 5 Jahren das Vergnügen mit zwei Kindern und einem eigenen Gewerbe haben. Idealerweise dann aber auch mit einem Haus, in dem es eine richtige Werkstatt für mich gibt. Vermutlich mit einer Spielecke für die Kinder. ;)
Was Gewandfantasien angeht, möchte ich bis dahin sowohl die alltagstaugliche Linie etabliert haben als auch einige Brautkleider. In meiner Wunschvorstellung könnte ich eine zweite Person beschäftigen, die vorwiegend Lagerware produziert.

Ich bin gespannt auf die anderen Antworten dazu: bei Hochglanz-Handmade
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28. Januar 2014

DDF: Wie seid ihr zu eurem Label gekommen

Das wollte ich euch schon immer fragen. All die schönen Namen und Logos. Was stecken für Geschichten dahinter? Wie seid ihr dazu gekommen und- seid ihr denn heute noch glücklich darüber?

Ich muss ja jetzt mal noch darauf hinweisen, dass ich den Vorschlag letztens, als es ums USP ging, auch nochmal gemacht habe :)

Also, wie kam es zu Gewandfantasien und zu dem kleinen Flatterviech im Logo? Letzteres ist ja noch etwas jünger. Angefangen hat das ganze nämlich unter der total kreativen Domain "tanz-der-schatten.de". Wie man auf sowas kommt? Es begab sich also zu der Zeit, als es bei gmx noch einen Chat gab (ja, den gab es mal), dass man sich da als Rollenspieler zusammenfand und auch dachte, man könne ja mal Treffen verstalten. Zu diesen Treffen hatte ich mir selbst etwas genäht und das fand so großen Anklang, dass andere auch etwas genäht haben wollten. Und zwar im Auftrag für ihren eigenen Shop. Also wurde die bereits vorhandene Domain (s.o.), die eigentlich für den obligatorischen Gothic-angehauchten Ego-Trip mit selbstgeschriebenen Geschichten, selbstgemalten Bildern und mehr oder minder originellen Charaktergeschichten gedacht war, umgewidmet. Der Name wurde nämlich für eine Gewerbeanmeldung genutzt. Eine Bauchentscheidung, die dann auch relativ schnell zu Bauchschmerzen führte. Glücklich war ich mit DEM Namen nämlich so gar nicht. Meiner Ansicht nach war ich damit komplett auf die Gothic-Ecke festgelegt. In der ich aber gar nicht sein wollte!

Warum Gewandfantasien?
Gewandfantasien setzt sich für mich zusammen aus den Dingen, die ich primär mache: Gewandungen und meine Fantasien ausleben in Bezug auf Kleidung. Gewandung ist dabei ein Wort, das statt Kostüm in den Bereichen genutzt wird, in denen es halt nicht mehr Verkleidung ist. Wenn also das historische Kostüm so mit Leben erfüllt wird, dass es keine Verkleidung mehr ist. Oder das nicht-historische. Ich nähe aber auch Kostüme zum verkleiden :)
Fantasie haben wir alle, das muss ich glaube ich nicht erklären.
Ich muss allerdings sagen, dass ich im Nachhinein auch den Namen manchmal zu eng finde bzw. glaube, dass ich mir mit dem Begriff "Gewandung" keinen Gefallen getan habe. Aber ändern mag ich ihn nach den Jahren nun auch nicht mehr.

Und der Schmetterling?
Für alle, die jetzt nicht wissen, welchen Schmetterling ich meine: den da oben mittig im Banner. Aber zur Übersicht nochmal hier.
Gewandfantasien Logo
Ich hatte ja schon erwähnt, dass es da mal diesen Chat in grauer Vorzeit gab. Damals war mein erstes Alias "Aricia". Der Name taucht auch immer noch an der ein oder anderen Stelle auf. Unter diesem Namen war ich in einigen Kreisen bekannt und ich mochte ihn. Geklaut hatte ich ihn aus einem Roman, das sollte ein britischer Frauenname zu Römerzeiten sein. Ob das stimmt, habe ich ehrlich gesagt nie nachgeprüft.
Natürlich sind wir alle neugierig und darum habe ich dieses Wort auch bei Google eingegeben.
  • Aricia (keltisch), historische Figur im antiken Britannien (siehe oben)
  • Aricia, italienische Gemeinde
  • Aricia, in der Aeneis erwähnte mythologische Figur
  • Aricia, eine Schmetterlingsgattung (!)
Tja, da war er, mein Schmetterling. Außerdem mag ich Schmetterlinge einfach ;)
http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Rosenzweig
Der letztlich genutzte ist von mir selbst gezeichnet (so altmodisch mit Stift und Papier) und lehnt sich irgendwo noch entfernt an das Original an. Aber sehr entfernt.
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16. Januar 2014

Ein Kleid für mich: Der Rocksaum


Ich hatte ja schon erwähnt, dass Kleider von mir eher nach dem Motto "schauen wir mal" entstehen. Hochmotiviert habe ich inzwischen den Rock zugeschnitten aus einem festen Kleidertaft in dunkelblau mit einem Hauch lila. Reiner Polyester aber in einer sehr schönen Qualität. Fast schon gruselig, ich hatte den Stoff nämlich tatsächlich für eine Tournüre gekauft. Der Schnitt ist selbst erstellt. Die Längen habe ich von einem bestehenden Rock abgenommen und an das angepasst, was ich gerne diesmal hätte. Dann ging es an den Saum. 
Wer sich jetzt wundert: es ist einfacher, einen Tournürenrock an der Taille in der Länge anzupassen. Finde ich zumindest. An die Taille komme ich nämlich selbst ran, den Rocksaum selbst abstecken ist dagegen ziemlich unbequem und erfordert Hilfsmittel oder eine willige Person.


Nach diesen Vorworten lasse ich einfach mal Bilder sprechen. Damit ich überhaupt daran denke, die Bilder zu machen, nutze ich das Handy. Wenn ich jedes Mal die große Kamera rausnehme, wird das nie was. 

Zierstich am Saum einer Tournüre
Es beginnt mit einem hellblauen Zierstich direkt über dem Saum
Rocksaum einer Tournüre mit Zierstich und Biesen
einige Runden in blau und silber später. Und ohne Biesen geht es nicht.
Und so sieht es mit drei Reihen Biesen, etwas mehr Zierstich und etwas Spitze jetzt aus.
Ich sollte vielleicht erstmal woanders weiter machen. Sonst werden das noch mehr Reihen an Biesen. Wie man die Nähte, habe ich ja schonmal erklärt: DIY Biesen
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12. Januar 2014

Ein neues Kleid für mich selbst - die Idee

Hin und wieder - meistens knapp vor Veranstaltungen - komme ich auf die Idee, dass ich ein neues Kleid brauche. Der Fluch, wenn man der Meinung ist, man müsse für sich selbst Werbung laufen. Das geht einfach nicht dauernd mit den gleichen Sachen!

Beim surfen auf YouTube hat mich heimtückisch von der Seite ein Kleid angesprungen. Anders kann man das einfach nicht nennen. Eine Warnung, wenn ihr nicht auf Musical steht und erst recht nicht aufs Phantom der Oper und irgendwelche Christine x Eric-Geschichten, solltet ihr das besser nicht mit Ton laufen lassen.

Wie auch immer, das weiße Kleid hat mich angesprungen. Natürlich nicht in weiß und wie immer habe ich den Ehrgeiz, dass es aus den Mitteln des Fundus bestritten werden muss. Und es gibt eine Deadline: 29.1.2014. Ohne knappe Deadline macht sowas ja keinen Spaß.

Ich vermute stark, dass das Kleid am Ende nicht so viel Ähnlichkeit mit dem Original haben wird. Aber dafür möchte ich euch einmal zeigen, wie so ein Kleid entsteht, wenn ich ganz frei arbeiten kann. Ich hoffe, ich denke auch daran, immer wieder Bilder zu machen.
Änderungen die jetzt schon klar sind:
  • Farbe (blau - Überraschung, ich weiß)
  • Rock tragbar als Jahrhundertwende oder Tournüre (also nicht so richtig period)
  • andere Spitze am Ausschnitt (Fundus halt)
Ach ja, so nebenbei muss ich aktuell folgendes nähen, Aufträge nicht eingerechnet: Standesamt-Kleid für mich, Hochzeits-Anzug für meinen Schatz, Hochzeitskleid für mich, Blumenmädchenkleid, Hochzeitskleid für meine Schwester, Maskenballkleid und Straßenkostüm. Ich sollte lieber nähen gehen, statt hier zu schreiben.
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1. Januar 2014

2013 - nun auch offiziell vorbei

 Bewährtes Format zum entsprechenden Zeitpunkt. Auch dieses Jahr wieder der Rückblick.

1. Zugenommen oder abgenommen?
wie immer beides

2. Haare länger oder kürzer?
länger, glaube ich

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
weder noch

4. Mehr Kohle oder weniger?
mehr :) Wenn auch ein Teil davon in Form einer Stickmaschine

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
ähm...siehe bei 4

6. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr denke ich

7. Der hirnrissigste Plan?
lass uns doch in nem halben Jahr heiraten.

8. Die gefährlichste Unternehmung?
s.o. bei 7.

9. Die beste Party?
2013 war kein Partyjahr.

10. Die teuerste Anschaffung?
und da war sie wieder, die bei 4. schon erwähnte Maschine

11. Das leckerste Essen?
Sticky Toffee mit mislungener Bayrischer Creme aka Sahne-Vanillesauce

12. Die besten Bücher?
irgendwie hat sich da keins so richtig ins Gedächtnis gebrannt.

13. Die besten Filme 2012?
Tribute von Panem - Catching Fire
Les Miserables

14. Die beste CD?
auch da ist nichts hängen geblieben

15. Das schönste Konzert?
Max Raabe

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
Arbeiten im Büro und Arbeiten zuhause. Also irgendwie wie immer

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
Wie immer mit Freund, Freunden, Katzen, Rollenspiel

18. Viel zu wenig Zeitverbracht mit ...?
Nähen für mich selbst, Freunden

19. Vorherrschendes Gefühl 2013?
War nicht gerade noch Januar?

20. 2013 zum ersten Mal getan?
Beim Standesamt zur Eheschließung angemeldet, nach Wales in den Urlaub gefahren, eine Stickmaschine gekauft

21. 2013 nach langer Zeit wieder getan?
eine Homepage neu gemacht (dämliche Idee, ehrlich. Aber ich denke, es sieht jetzt besser aus), einen richtig extremen Anfall von Höhenangst bekommen

22. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Krankheiten, dämliche Aktionen von nahe stehenden Menschen anderen nahe stehenden Menschen gegenüber, Schock bei der Arbeitsverweigerung meiner Nähmaschine

23. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
manchmal muss man einsehen, dass es nichts bringt (die zu überzeugende Person war ich in dem Fall selbst)

24. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
berechtigte Frage. Das kann ich nicht beurteilen

25. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
ein silbener Ring mit rotem Stein (ja, kitschig. Der Hintergrund s.o.)

26. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Willst du mich heiraten?

27. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
ich vermute mal: ja!

28. 2013 war kurz gesagt…?
so schnell vorbei, dass da gar nicht so viel hängen geblieben ist.
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28. Dezember 2013

Startseite bei Etsy

Ich freue mich gerade total, mein Arwen-Kleid hat es dank Ute von NaturalDesignCrafts auf die Frontseite bei Etsy geschafft. Zwar ohne Verkauf aber es ist einfach ein tolles Gefühl.


Tausend Dank dafür an Ute!
(Ute macht übrigens ganz tolle Ledersachen. Z.B. Taschen oder auch Lederhaarspangen für wirklich lange Haare)
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24. Dezember 2013

Mal wieder ein Schmusetuch

Ich gebe zu, ich habe dieses Jahr kein einziges Weihnachtsgeschenk zum selbst verschenken genäht. Das war irgendwie schon entspannend. Dafür kam aber kurz vor Weihnachten noch die Nachricht über einen neuen Erdenbürger. Ausnahmsweise mal ein Mädchen. Und kein Elternteil näht selbst. Also gibt es jetzt ein Schmusetuch für ein Mädchen. Analog zu Manfred. So ein bißchen analog zumindest.





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17. Dezember 2013

DDF: Was habt Ihr Euch nächstes Jahr für Ziele gesetzt?

Natürlich muss diese Frage kommen… Es ist ja auch jetzt die Zeit dafür, über neue Ziele für´s nächste Jahr nachzudenken… Das Weihnachtsgeschäft ist mehr oder weniger gelaufen und da kommen die Ziele für das kommende Jahr ja fast von alleine, oder? Das Schöne ist, wenn man die eigenen Ziele hier schriftlich festhält, kann man nächstes Jahr sehen, ob man sie erreicht hat, oder nicht. Also her mit Euren Zielen 2014!

Ja, schön. Gedanklich bin ich eigentlich gerade noch voll bei Weihnachten. Oder auch nicht. Wie der geneigte Facebook-Freund ja schon mitbekommen hat, werde ich nächstes Jahr mal tatsächlich für mich selbst ein Brautkleid nähen. Und das wird natürlich drop dead gorgeous. Weniger geht nicht. Aber abgesehen von (m)einer Märchenhochzeit, was habe ich mir so für Gewandfantasien vorgenommen?

Ziel 1: Website ausbauen
Das Ziel ist eigentlich ein kontinuierliches. Mehr Angebote, bessere Vernetzung, SEO, all die Kleinigkeiten, die einfach nie aufhören. Nebenbei: ich suche Linkpartner, deren Verlinkung Sinn macht auf meiner Seite. Also idealerweise Angebote, die ich nicht habe, die aber im Kontext historisch, Filmkostüme oder auch Hochzeiten sinnvoll sind.


Ziel 2: neue Produktlinien
Grundsätzlich möchte ich das Angebot in zwei Richtungen weiterentwickeln. Zum einen Brautkleider. Mein persönliches Stöbern in Hochzeitszeitschriften (aus der Sorte total überflüssig) hat mich noch mehr als alles bisherige davon überzeugt, dass das Angebot da doch sehr einheitlich ist und ein bißchen andere Elemente vertragen könnte.
Die andere Richtung soll in Richtung einer Verschönerung des Alltags gehen. Also tägliche tragbare Sachen, in denen aber Zitate aus dem Bereich Fantasy, historisch oder auch bekannte Filmkostüme erkennbar sind.

Ziel 3: Stofflager abbauen
Der Klassiker. Ich nehme mir jedes Jahr wieder vor, dass weniger neue Stoffe gekauft werden als verarbeitet. Funktioniert nicht ganz, ich bilde mir aber ein, dass es nicht ganz überhand nimmt. Unterziel dieses Punktes ist es, meinen Lagerbestand an fertigen Stücken auszuweiten.

Ziel 4: Etsy und Dawanda
Bei beiden Plattformen möchte ich auf einen stabilen Angebotestand von über 50 Produkten kommen. Priorität wird aber definitiv nach dem eigenen Webshop der weitere Ausbau bei Etsy haben.

Soweit zu den definierten Zielen, die ich auch der Öffentlichkeit mitteilen möchte. Also dem kleinen Teil, der es liest :)
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12. Dezember 2013

Verkaufsplattformen für Handgemachtes - Dawanda

Dawanda Logo
Im Rahmen der Vorstellungsreihe von Verkaufplattformen für Handgemachtes  wurde Etsy ja bereits vorgestellt. Im deutschsprachigen Raum aber wohl deutlich bekannter ist Dawanda. Da es auch jetzt mit Sicherheit wieder den ein oder anderen gibt, der Dawanda noch nicht kennt, hier erstmal einige grundlegende Informationen:

Dawanda-Website

DaWanda ist der Online-Marktplatz für Selbstgemachtes und Unikate. Kreative und Designer verkaufen unter www.dawanda.com Unikate und Produkte in limitierter Auflage. Im Gegensatz zur industriellen Massenware ist DaWanda die Anlaufstelle für Menschen, die Wert auf Individualität, Trends und verantwortungsbewussten Konsum legen. Die Webseite bietet einzigartige Produkte aus den Bereichen Mode, Schmuck, Accessoires, Kinderartikel, Kunst und Wohnen. DaWanda ist eine Social Commerce-Plattform, auf der Konsumenten wie Hersteller ihre Ideen austauschen und sich gegenseitig inspirieren. Viele der Artikel werden nach den individuellen Wünschen des Käufers gefertigt. Für Hersteller bietet das Unternehmen ein Sprungbrett, um das eigene kreative Talent noch mehr zu nutzen und damit erfolgreich zu werden.

Dieses Statement gibt Dawanda über sich selbst ab. Für Verkäufer aber interessanter sind natürlich die Zahlen:
  • Dawanda wurde am 3. Dezember 2006 gestartet.
  • Sitz des Unternehmens: Berlin
  • Länder: Europaweit
  • Mitglieder: über 3,4 Mio.
  • Shops: keine Angabe
  • Artikel: rund 4 Millionen Produkte, jeden Tag kommen 10.000 neue Produkte hinzu
  • Besucher: 15 Mio. Visits im Monat und über 200 Mio. Page Impressions im Monat
  • Umsatz: keine Angabe
  • erlaubte Artikel: schöne Unikate, handgemachte, individualisierte und maßgeschneiderte Produkte und Kleinserie, zusätzlich Material und Vintage (älter als 20 Jahre)
Bei Dawanda arbeiten inzwischen 150 Mitarbeiter aus 15 Nationen. Die Webseite ist auf Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch, Polnisch und Italienisch verfügbar. Neben Berlin gibt es weitere Büros in Madrid, Strasburg und Warschau.

DaWanda Gründer Claudia Helming und Michael Pütz
DaWanda Gründer Claudia Helming und Michael Pütz
Dawanda ist also ein deutsches Unternehmen und auf dem deutschen Markt im Bereich Handmade und Verkauf von Material oder Vintage auch gut etabliert. Tatsächlich muss man nach Alternativen recht lange suchen. Die beliebteste Kategorie ist Schmuck, ca. alle 20 Sekunden wird hier etwas gekauft. Danach folgen Produkte für Babys und Kinder und danach Taschen.
Dawandas Zahlen wirken vielleicht nicht so erschlagend wie die von Etsy, das Verhältnis von Angeboten zu Besuchern ist allerdings fast gleich: 3,75 Besucher pro Artikel im Schnitt (dawanda) gegen 3,33 Besucher pro Artikel (etsy).
Internationaler Verkauf ist über Dawanda möglich, allerdings nur, wenn der Artikel auch in der jeweiligen Sprache übersetzt ist. Möglich ist neben Deutsch hier Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Niederländisch. Man sollte dann aber natürlich auch in der Lage sein, in der entsprechenden Sprache mit seinen Kunden zu kommunizieren.

Zusammenfassend kann man sagen:
  • bekannteste Plattform für Handmade in Deutschland
  • Verkäufe verwiegend in den deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz)
  • großes Angebot gerade bei den beliebten Kategorien wie Schmuck, Babysachen, Mützen etc. Hier eine Nische finden ist sehr schwer
  • Dawanda verschickt viele Newsletter, hat ein Lovemag etc. Die Auswahl der vorgestellten Shops und Produkte ist aber nicht immer ganz nachvollziehbar. Es werden auch häufig Rabatt- und Spendenaktionen durchgeführt, an denen man sich als Verkäufer beteiligen kann, und die entsprechend beworben werden.
  • Tips zum besseren Verkaufen gibt es meiner Ansicht nach von Seiten Dawandas eher weniger. Auch dauern Antworten auf Fragen manchmal sehr lange oder aber es gibt gar keine Antwort bzw. eine standartisierte.
Dawanda ist mit Sicherheit eine Möglichkeit, wenn man nur innerhalb Deutschlands und vielleicht hin und wieder ins europäische Umland verkaufen möchte. Man sollte sich aber darauf einstellen, sowohl mit beliebten als auch Nischenprodukten sehr viel Werbung für seinen Shop gerade auch außerhalb von Dawanda machen zu müssen, um gut zu verkaufen. 
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3. Dezember 2013

DDF: Was ist der Lieblingsbereich Eurer Handmade-Arbeit?

Viele verschiedene Dinge erledigen wir alle täglich im Rahmen unserer kreativen Handmade- Arbeit. Dennoch gibt es sicher einen Lieblingsbereich, den machen wir besonders gern. Ist es der kreative Part, ein einzelner daraus oder eher die Ausführung/ Umsetzung, das Rechnung schreiben oder gar die Buchhaltung? ;-) Oder seid Ihr gerne in Social Media im Rahmen des Marketing unterwegs? Oder…

Eine berechtigte Frage finde ich. Und ich bin auch sehr gespannt auf die Antworten hierzu.

Mein liebster Bereich an meiner Handmade-Arbeit:

So einfach lässt sich das tatsächlich nicht sagen. Grundsätzlich gehören aber Zuschnitt und Buchhaltung sowie Angebotstexte wirklich nicht dazu. Und auch das Nachbearbeiten von Bildern ist nicht mein liebstes. Aber was ist es dann? Zum einen liebe ich es, wie aus einer Handvoll Stoff in verschieden großen und geformten Stücken etwas dreidimensionales entsteht. Etwas, das anderen Leuten dann hoffentlich auch viel Freude macht. Der schönste Moment dabei ist immer wieder eine letzte Anprobe mit dem Kunden, bei dem ich dann die Freude über das fertige Kleidungsstück auch selbst miterleben darf.

Aber es gibt auch anderes schönes

Mit einem Kunden zusammen sein Kleidungsstück entwickeln macht immer wieder Spaß. Daneben ist es aber auch unglaublich schön, einfach nur mit meinem Materiallager, dem anhänglichen Kater und der weniger anhänglichen Katze und 1-2 (Dutzend) Tassen Tee einen ganzen Tag vor mich hin zu werkeln. Ohne konkretes Ziel, einfach nur sehen, was dabei entsteht. Natürlich sind das meistens neue Ideen für den Shop. Leider kommt das viel zu selten vor. Wobei leider relativ ist, schließlich heißt das ja, dass ich gut ausgelastet mit Aufträgen bin. :)

Und ja, Aufträge bestätigen und nach Fertigstellung einpacken und verschicken ist auch schön. Genauso wie der erfolgreiche Geldeingang auf dem Konto.

Und für alle, die außer mir auch neugierig auf andere Antworten sind, hier findet ihr den Beitrag bei Hochglanz-Handmade.
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2. Dezember 2013

Alle Jahre wieder

möchte ich an dieser Stelle auch den Hinweis zu den Versanddaten loswerden. Für alle, die ihre Geschenke rechtzeitig zu Weihnachten haben möchten, gelten die folgenden Zeiten:

Letzte Bestellung von fertigen Produkten für rechtzeitige Lieferung zu Weihnachten:
- 3. Dezember für internationalen Versand
- 16. Dezember für Versand in Europa
- 20. Dezember für Versand in Deutschland

Letzter Bestelltermin für Maßanfertigungen vor Weihnachten ist:
- 9. Dezember für Deutschland und Europa.
Eine rechtzeitige Belieferung außerhalb Europas kann ich nicht mehr garantieren.

Bevor es knapp wird, verschenken Sie doch einfach einen Gutschein!



Die Termine gelten auch für Bestellungen bei Gewandfantasien bei Dawanda und Gewandfantasien bei Etsy
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22. November 2013

Weihnachts-Werbespot von Gewandfantasien auf Dawanda

Dieses Jahr gibt es bei Dawanda die Möglichkeit, sich personalisierte Werbespots zuzulegen. Natürlich wollte das getestet werden.



Und? Wie findet ihr ihn? Wenn er euch Kauflaune macht, dann schaut doch mal bei Dawanda, ob euch dort etwas gefällt.
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6. November 2013

Die Sache mit den schönen Produktbildern - meine Lösung

Ich hatte ja schon ausgeführt, warum ich Produktbilder für wichtig halte und warum ich manchmal sehr neidisch auf die Kollegen mit kleineren Werkstücken bin. Wer es nochmal lesen möchte, der findet hier den ersten Teil zu Produktbildern.

Wir erinnern uns, das hier war die alte Situation:
zweifarbige Wand, Tür, Lichtschalter, Steckdose, Fußboden... äh, ja.
Ich mag unsere Wandfarben trotzdem.

Inzwischen habe ich mich ein wenig umgesehen und meine ursprüngliche Idee mit den Baustrahlern verworfen. Stattdessen ist es jetzt ein Blitz geworden: der TriOPO Speedlight TR-950. Das ist jetzt keiner, um damit mal eben nach draußen zu gehen und tolle Bilder zu machen, für die begrenzte Situation in einem kleinen SetUp reicht er aber. Er ist als Slave zu verwenden, reagiert also auf das Blitzen der Kamera. Kostenpunkt waren knappe 40 EUR. Verzug zum Baustrahler: Regulierbar, klein und handlich.

Einen Fotohintergrund habe ich auch. Oder sagen wir lieber zwei: einmal weiß und einmal schwarz. Ich habe mich für zwei Rollen a 160cm Breite auf 5m Länge entschieden. Das nutzt den bei mir zur Verfügung stehenden Platz recht gut und ich habe die Möglichkeit, je nach Situation auch den Boden weit genug abzudecken. Ein Rollo wäre natürlich hübsch gewesen, wird bei fast 3m Deckenhöhe plus Bodenabdeckung aber wirklich unbezahlbar. Die Rollen kosten 15,50 EUR plus Versand und es gibt sie in einigen Farben: Profi Hintergrund

maximale Ausnutzung des Platzes.
Das Vorgehen ist jetzt, das lose Ende der Rolle mittels Band (in meinem Fall Knöpfe und Gummiband mit Knopflöchern) an der Vorhandstange zu befestigen, entsprechend weit abrollen und das Objekt darauf platzieren. Und dann wird ein bißchen mit Blitz, Beleuchtung und Winkel experimentiert, bis ich den richtigen habe.

Kein Experiment ohne Kater
Unter Vernachlässigung der Kamera waren es jetzt also knapp 80 EUR Kosten. Schauen wir mal, wie schnell sie sich rentieren.
Und was meint ihr? Besser?

neues Produktfoto

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4. November 2013

Gewinnspiel bei Facebook

Choker aus Spitze
 Auf der Facebook-Fanseite von Gewandfantasien gibt es eine kleine Verlosung. Den oben gezeigten Flyer in eurer Wunschfarbe, allerdings ohne den Anhänger. 
Zur Verlosung bitte hier klicken. Ihr müsst allerdings Fan der Seite sein, um überhaupt mitmachen zu können.
 

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1. November 2013

Neue Website für Gewandfantasien.de

 Heute ist es soweit. Seit heute morgen ist meine neue Website online. Natürlich habe ich bis zuletzt daran geschraubt und natürlich habe ich jetzt schon tausend Kleinigkeiten gesehen, die ich noch verbessern könnte. Und jetzt bin ich natürlich sehr neugierig, wie sie euch gefällt. Aber irgendwann musste sie ja online gehen. Für die ganz ungeduldigen hier auch direkt der Link:

Für die etwas Geduldigeren (oder Neugierigeren) erzähle ich jetzt noch ein bißchen zu dem warum. Für das "Wie" möchte ich euch ein Interview zur neuen Website bei Hochglanz-Handmade.de ans Herz legen. Dort erzähle ich zu meinen Erfahrungen mit dem Aufbau der Website.

Ja, das warum. Erinnern wir uns zunächst an die alte Seite:
meine alte Seite
Das war.. sagen wir mal etwas unstrukturiert? Die Navigation links zu lang, der Text rechts zu breit. Den Farben bin ich aber treu geblieben. 
Ganz unbedingt wollte ich für eine neue Seite 2 Dinge: ein Content Management System und einen richtigen Shop. Bisher galt ja, dass für eine Bestellung oder Anfrage eine Mail geschrieben wird. Dann wurde hin und her gemailt und am Ende bestellt. Das war teilweise etwas umständlich und ich hatte den Eindruck, dass es auch keinen professionellen Eindruck machte bzw. potentielle Kunden verwirrte. 
Für mich persönlich war unschön, dass ich die Website nur von meinem Rechner zuhause gestalten konnte: Neue Artikel einstellen, alte löschen, allgemein Dinge ändern - alles nur von einem Arbeitsplatz. und vor allem auch alles von Hand auf verschiedenen Seiten. 
Beides ist jetzt hoffentlich besser. Zu den Irrungen und Umwegen könnt ihr im Interview (s.o.) ein wenig lesen. Aber was ist neu?
  • Ein Shopsystem (!) 
  • eine bessere Struktur (finde ich zumindest)
  • das Website wird auch auf Tablet oder Smartphone vernünftig lesbar dargestellt. 
Und jetzt? Jetzt freue ich mich über Feedback. Ich freue mich darauf, zukünftig schneller neue Artikel einstellen zu können, weil es nicht mehr 15 Schritte sind (so ca.). Und vor allem mag ich ganz persönlich das neue Aussehen.  

alles neu macht der November
Aufmerksame werden vielleicht auch das Logo bemerkt haben. Zu dessen Bedeutung für mich erzähle ich in den nächsten Tagen noch etwas.
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29. Oktober 2013

DDF: Wann fangt Ihr eigentlich mit den Vorbereitungen für das Weihnachtsgeschäft an?

Wichtige Fragen dieses mal, die sich jeder von uns Verkäufern stellt. Und die ja vielleicht auch nicht ganz unwichtig für Käufer sind.
Ab wann beschäftigt Ihr Euch mit dem Weihnachtsgeschäft? Wann beginnt Ihr, Eure Produktion “hochzufahren”, Material und Verpackungsmaterial zu bestellen? Wann fängt es an, zu boomen? Stellt Ihr eigens Mitarbeiter für diese Zeit an? Was darf auf keinen Fall passieren?
Grundsätzlich beschäftige ich mich mit der Planung für das Weihnachtsgeschäft dieses Jahr schon sehr früh. Das liegt aber nicht an Weihnachten an sich sondern daran, dass ich rechtzeitig dafür meine neue Homepage freischalten möchte. Als Stichtag für den Beginn des Weihnachtsgeschäfts gilt bei mir der 1. November. Dann ist nämlich das Halloween-Geschäft vorbei :) Und dann wird es auch die neue Seite geben. (Was schon Freitag ist... PANIK!)

Die Produktion hätte ich eigentlich schon längst hochfahren sollen, dank der Homepage-Geschichte und einiger schöner Aufträge lahmt sie noch ein bißchen. Allerdings muss ich auch sagen, dass bei einer weitgehenden Anfertigung auf Bestellung die Vorbereitung vor allem darin besteht, dringend notwendiges Material wie Garne, Knöpfe, Haken, beliebte Borten etc. einzulagern, so dass ich keine langen Lieferfristen kalkulieren muss. Verpackungsmaterial habe ich grundsätzlich da, ich werde aber noch ein wenig gezielt weihnachtsliches besorgen.
Dieses Jahr neu sind Gutscheine, die ihr über Dawanda kaufen könnt. Die fertigen Gutscheine gibt es zu 20, 50 und 100 EUR, jeder andere Betrag ist aber natürlich auch möglich. Gültig sind sie nur bei Dawanda und natürlich ein super Last-Minute-Geschenk.

Mitarbeiter stelle ich nicht ein, das würde sich nicht lohnen. Vielleicht nächstes Jahr. Oder übernächstes. Oder nie. Wir werden sehen und natürlich werde ich Mitarbeiter hier vorstellen. Schließlich sollte bei einem Handmade-Label ja bekannt sein, wer für euch näht.

Ein richtiger "Boom" ist meistens gar nicht auszumachen, es zieht aber schon deutlich an. Beliebt in den letzten Jahren war die erste Dezemberwoche. Das ist auch so ziemlich der letzte Zeitpunkt, an dem ich Anfertigungen noch guten Gewissens annehmen kann. Was mich daran erinnert, dass ich das noch deutlich machen sollte :)

Und was darf auf gar keinen Fall passieren? Na was wohl: wenn meine beiden Nähmaschinen ausfallen. Das wäre der absolute Super-GAU. Direkt gefolgt davon, selbst krank zu werden.

Wenn ihr mehr lesen wollt zu den Vorbereitungen anderer Verkäufer, dann schaut doch direkt bei hochglanz-handmade.de nach.
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23. Oktober 2013

Produktfotografie: die Sache mit den schönen Produktbildern


Wenn man online verkaufen möchte, dann sind zwei Dinge neben einem verkaufbaren Produkt ganz wichtig: Die Beschreibung und Bilder. Tatsächlich gilt meiner Erfahrung nach, dass die Bilder wichtiger sind, immerhin verleiten sie den potentiellen Kunden ja erst dazu, sich die Beschreibung auch anzusehen. Gute Bilder also. Was macht nun ein gutes Produktbild aus? Eigentlich ja total einfach, es muss ja bloß den "WOW-Effekt" beim Kunden haben, dieses unwiderstehliche Gefühl wecken, genau das jetzt haben zu müssen. Ganz banal, klar. Ein bißchen wie Gold machen.

ehrlich, suboptimal in jeder Beziehung
Für kleine Produkte gibt es wunderbare Anleitungen, Gerätschaften etc., die sich auch gut in einer Wohnung unterbringen lassen. Klaus von Elfenstuebchen.com z.B. gibt in diesem Interview auf Hochglanz-Handmade einige sehr gute Tips, wie man Produktbilder machen kann. Und ein paar Ideen habe ich auch schon auf meiner Pinterest-Wand zum Thema Fotos gesammelt. Nur... ungefähr 90% meiner Sachen sind einfach zu groß für die durchschnittliche Fotobox. Und meine Wohnung, insbesondere das Arbeitszimmer, ist zu klein für ein permanentes Foto-Setup. Ach ja, und ein permanentes Model zur Präsentation wäre dann natürlich auch noch nett. Möglichst etwas lebendiger als meine Schneiderpuppen aber für den Moment müssen sie immer noch reichen.

schon etwas besser, durch den zweifarbigen Hintergrund aber immer noch irgendwie doof
Aktuell sieht der Plan einen Besuch im Baumarkt vor. Baustrahler und irgendwie eine Stange mit Halterung, um diese an die vorhandene Vorhandstange zu klippsen, damit ich da dann den Foto-Hintergrund dran aufhängen kann. Irgendwie so.
Alternativ werde ich doch Profi im freistellen von Objekten auf Bildern.

Ich werde weiter berichten.
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22. Oktober 2013

DDF: Wann und wieso hast du das erste mal deine eigenen Sachen der Öffentlichkeit online präsentiert?

Hochglanz-Handmade ist ein neuer Blog, der sich gezielt an diejenigen wendet, die ihre Handmade-Produkte online verkaufen wollen. Sei es bei dawanda oder etsy oder über den eigenen Webshop. Das Projekt bietet Coaching bei der Verbesserung der Präsentation seiner Produkte und allem, was so im Netz dazu gehört. Grundsätzlich also eine gute Idee, die es nur zu unterstützen gilt.

Eine der beliebtesten Varianten zur Leserbindung ist natürlich eine wöchentliche oder monatliche Frage, die es dann zu beantworten gibt. Heute beschäftigt sie sich mit den Anfängen der Leser. Wann und wieso hast du das erste mal deine eigenen Sachen der Öffentlichkeit online präsentiert. Präsentiert im Sinne von "da, das ist toll, kauft das!".

Das bringt mich jetzt tatsächlich in die Verlegenheit, dass ich das gar nicht mehr so genau weiß. Immerhin, das ist über 10 Jahre her. Ich glaube, das erste war ein Verkauf über ebay. Und warum? Ganz banal. Ich hatte es genäht, ich mochte es nicht für mich behalten und mein Umfeld meinte, meine Sachen wären doch wirklich gut genug, um sie anderen anbieten zu können. Unspektakulär irgendwie, oder?
Ansonsten ging das einfach so nach und nach. Gewerbeanmeldung (ja, nach dem ersten Verkauf über ebay, sozusagen nachdem ich Blut geleckt hatte.), eigene Internet-Präsenz, kurze Kooperation mit einem anderen Shop und im April 2008 dann dawanda, im Mai 2008 Etsy. Und immer noch dabei. So irgendwie. Aktuell ist mal wieder ein relaunch der eigenen Website dran.
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20. Oktober 2013

Verkaufsplattformen für Handgemachtes - ETSY


Ich hatte ja im ersten Post zum Thema Verkaufsplattformen für Handgemachtes einmal aufgezählt, welche es überhaupt gibt. Platzhirsch im internationalen Bereich ist mit Sicherheit Etsy. Aber was ist Etsy eigentlich?
Etsy international
Etsy Deutschland

"Etsy ist ein Marktplatz, auf dem Menschen aus aller Welt zusammenkommen, um einmalige Produkte zu kaufen und verkaufen. Unser Ziel ist es, den Handel neu zu gestalten und so eine zufriedenstellendere und langlebigere Welt zu erschaffen."

Das sagt etsy über sich selbst. Aber was heißt das jetzt eigentlich für den Verkäufer bei der Wahl der geeigneten Plattform?

Zunächst einige Zahlen und Fakten zum Unternehmen:
  • gegründet: 2005, seit 2009 gewinnbringend
  • Sitz des Unternehmens: DUMBO, Brooklyn, New York
  • Länder: 200 Länder mit regelmäßigen Transaktionen
  • Mitglieder: über 30 Millionen Mitglieder
  • Shops: über 1 Million aktive Shops
  • Artikel: über 18 Millionen eingestellte Artikel
  • Besucher: über 60 Millionen Besucher jeden Monat
  • ca. Umsatz: $895M Gesamtumsatz im Jahr 2012
  • erlaubte Artikel: Handmade, Kunst, Vintage (mind. 20 Jahre), Material

Etsy versteht sich selbst als internationale Plattform. Sie haben Teams an Mitarbeitern in Brooklyn, Hudson, San Francisco (alle USA), Berlin (DE), Dublin (IE), London (GB) und Toronto (CA). Insgesamt hat etsy 450 Angestellte.
Etsy Headquarters in NY
Die Kennzahlen oben machen schon deutlich: Etsy ist riesig. Etsy ist international. Und - wenn du dich als deutscher Leser immer noch fragst, was zur Hölle Etsy eigentlich ist - es ist in Deutschland nicht so bekannt wie in anderen Ländern. Der Großteil der Anbieter und auch Käufer sitzt in den USA. Ende 2011 hat Etsy eine komplett deutsche Version seines Angebots an den Start geschickt, inklusive deutscher Betreuung, vollständig übersetzter Seite und deutscher Facebook-Seite. Das ganze natürlich mit EUR-Anzeige und den hier üblichen Bezahlmöglichkeiten. Und inklusive deutscher APP zur Bedienung der wichtigsten Funktionen von unterwegs. Inzwischen gibt es die Seite auch auf Französisch. Etsy veröffentlicht keine Zahlen zu einzelnen Ländern, da es als globaler Marktplatz nicht "zerhackt" werden möchte - ein verständlicher Ansatz. Trotzdem habe ich auf Nachfrage einige Zahlen bekommen: aktuell melden sich pro Minute im Durchschnitt 23 neue Mitglieder aus Europa an. Der Markt wächst also rasant. Deutsche Verkäufer liefern in 130 verschiedene Länder weltweit (nicht schlecht). Und am Rande: die beliebteste Kategorie ist auch hierzulande Schmuck.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei Etsy: Es bietet Handmade-Anbietern genauso ein Zuhause wie aufstrebenden Designern etc. Mit einer gerade erst erfolgten Anpassung der Richtlinien ist es jetzt möglich, auf entsprechenden Antrag auch mit externer Produktion bei Etsy anbieten zu können. Das heißt im Klartext, der bei Etsy registrierte Verkäufer entwirft, andere erstellen das Produkt. Das heißt aber auch, dass man hier als Einzelperson mit kleinen bis eventuell mittelständischen Unternehmen konkurriert. 

Für den Verkäufer ergeben sich daraus folgende Punkte:
  • man sollte englisch können. Auch wenn die Benutzeroberfläche deutsch ist, der Großteil der Kunden ist im Ausland.
  • Der Wettbewerb ist sehr groß, seine eigene Nische zu finden dementsprechend schwer.
  • Die Konkurrenz besteht nicht nur aus anderen Kleinstunternehmen sondern geht bis hin zu Designern mit Kleinauflage
  • Der Markt ist riesig, demtentsprechend gibt es auch viel mehr potentielle Kunden
  • Etsy bemüht sich sehr um seine Verkäufer mit Tipps, Tricks, Boot-Camps etc.
Wenn du deine Produkte nicht auf englisch übersetzen willst bzw. dich im englischen viel zu unsicher fühlst und auch ein weltweiter Versand nicht für dich in Frage kommt, ist Etsy vermutlich (noch) nicht das richtige für dich. Wenn diese beiden Punkte nicht abschrecken, gibt es im nächsten Teil mehr Infos für potentielle Etsy-Verkäufer.

Und wenn du jetzt schon weißt, dass du bei etsy verkaufen willst, melde dich doch einfach über diesen Link an. Dann kriegen wir beide 40mal die Einstellgebühr geschenkt :)
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