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28. Dezember 2013

Startseite bei Etsy

Ich freue mich gerade total, mein Arwen-Kleid hat es dank Ute von NaturalDesignCrafts auf die Frontseite bei Etsy geschafft. Zwar ohne Verkauf aber es ist einfach ein tolles Gefühl.


Tausend Dank dafür an Ute!
(Ute macht übrigens ganz tolle Ledersachen. Z.B. Taschen oder auch Lederhaarspangen für wirklich lange Haare)
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12. Dezember 2013

Verkaufsplattformen für Handgemachtes - Dawanda

Dawanda Logo
Im Rahmen der Vorstellungsreihe von Verkaufplattformen für Handgemachtes  wurde Etsy ja bereits vorgestellt. Im deutschsprachigen Raum aber wohl deutlich bekannter ist Dawanda. Da es auch jetzt mit Sicherheit wieder den ein oder anderen gibt, der Dawanda noch nicht kennt, hier erstmal einige grundlegende Informationen:

Dawanda-Website

DaWanda ist der Online-Marktplatz für Selbstgemachtes und Unikate. Kreative und Designer verkaufen unter www.dawanda.com Unikate und Produkte in limitierter Auflage. Im Gegensatz zur industriellen Massenware ist DaWanda die Anlaufstelle für Menschen, die Wert auf Individualität, Trends und verantwortungsbewussten Konsum legen. Die Webseite bietet einzigartige Produkte aus den Bereichen Mode, Schmuck, Accessoires, Kinderartikel, Kunst und Wohnen. DaWanda ist eine Social Commerce-Plattform, auf der Konsumenten wie Hersteller ihre Ideen austauschen und sich gegenseitig inspirieren. Viele der Artikel werden nach den individuellen Wünschen des Käufers gefertigt. Für Hersteller bietet das Unternehmen ein Sprungbrett, um das eigene kreative Talent noch mehr zu nutzen und damit erfolgreich zu werden.

Dieses Statement gibt Dawanda über sich selbst ab. Für Verkäufer aber interessanter sind natürlich die Zahlen:
  • Dawanda wurde am 3. Dezember 2006 gestartet.
  • Sitz des Unternehmens: Berlin
  • Länder: Europaweit
  • Mitglieder: über 3,4 Mio.
  • Shops: keine Angabe
  • Artikel: rund 4 Millionen Produkte, jeden Tag kommen 10.000 neue Produkte hinzu
  • Besucher: 15 Mio. Visits im Monat und über 200 Mio. Page Impressions im Monat
  • Umsatz: keine Angabe
  • erlaubte Artikel: schöne Unikate, handgemachte, individualisierte und maßgeschneiderte Produkte und Kleinserie, zusätzlich Material und Vintage (älter als 20 Jahre)
Bei Dawanda arbeiten inzwischen 150 Mitarbeiter aus 15 Nationen. Die Webseite ist auf Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch, Polnisch und Italienisch verfügbar. Neben Berlin gibt es weitere Büros in Madrid, Strasburg und Warschau.

DaWanda Gründer Claudia Helming und Michael Pütz
DaWanda Gründer Claudia Helming und Michael Pütz
Dawanda ist also ein deutsches Unternehmen und auf dem deutschen Markt im Bereich Handmade und Verkauf von Material oder Vintage auch gut etabliert. Tatsächlich muss man nach Alternativen recht lange suchen. Die beliebteste Kategorie ist Schmuck, ca. alle 20 Sekunden wird hier etwas gekauft. Danach folgen Produkte für Babys und Kinder und danach Taschen.
Dawandas Zahlen wirken vielleicht nicht so erschlagend wie die von Etsy, das Verhältnis von Angeboten zu Besuchern ist allerdings fast gleich: 3,75 Besucher pro Artikel im Schnitt (dawanda) gegen 3,33 Besucher pro Artikel (etsy).
Internationaler Verkauf ist über Dawanda möglich, allerdings nur, wenn der Artikel auch in der jeweiligen Sprache übersetzt ist. Möglich ist neben Deutsch hier Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Niederländisch. Man sollte dann aber natürlich auch in der Lage sein, in der entsprechenden Sprache mit seinen Kunden zu kommunizieren.

Zusammenfassend kann man sagen:
  • bekannteste Plattform für Handmade in Deutschland
  • Verkäufe verwiegend in den deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz)
  • großes Angebot gerade bei den beliebten Kategorien wie Schmuck, Babysachen, Mützen etc. Hier eine Nische finden ist sehr schwer
  • Dawanda verschickt viele Newsletter, hat ein Lovemag etc. Die Auswahl der vorgestellten Shops und Produkte ist aber nicht immer ganz nachvollziehbar. Es werden auch häufig Rabatt- und Spendenaktionen durchgeführt, an denen man sich als Verkäufer beteiligen kann, und die entsprechend beworben werden.
  • Tips zum besseren Verkaufen gibt es meiner Ansicht nach von Seiten Dawandas eher weniger. Auch dauern Antworten auf Fragen manchmal sehr lange oder aber es gibt gar keine Antwort bzw. eine standartisierte.
Dawanda ist mit Sicherheit eine Möglichkeit, wenn man nur innerhalb Deutschlands und vielleicht hin und wieder ins europäische Umland verkaufen möchte. Man sollte sich aber darauf einstellen, sowohl mit beliebten als auch Nischenprodukten sehr viel Werbung für seinen Shop gerade auch außerhalb von Dawanda machen zu müssen, um gut zu verkaufen. 
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2. Dezember 2013

Alle Jahre wieder

möchte ich an dieser Stelle auch den Hinweis zu den Versanddaten loswerden. Für alle, die ihre Geschenke rechtzeitig zu Weihnachten haben möchten, gelten die folgenden Zeiten:

Letzte Bestellung von fertigen Produkten für rechtzeitige Lieferung zu Weihnachten:
- 3. Dezember für internationalen Versand
- 16. Dezember für Versand in Europa
- 20. Dezember für Versand in Deutschland

Letzter Bestelltermin für Maßanfertigungen vor Weihnachten ist:
- 9. Dezember für Deutschland und Europa.
Eine rechtzeitige Belieferung außerhalb Europas kann ich nicht mehr garantieren.

Bevor es knapp wird, verschenken Sie doch einfach einen Gutschein!



Die Termine gelten auch für Bestellungen bei Gewandfantasien bei Dawanda und Gewandfantasien bei Etsy
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22. November 2013

Weihnachts-Werbespot von Gewandfantasien auf Dawanda

Dieses Jahr gibt es bei Dawanda die Möglichkeit, sich personalisierte Werbespots zuzulegen. Natürlich wollte das getestet werden.



Und? Wie findet ihr ihn? Wenn er euch Kauflaune macht, dann schaut doch mal bei Dawanda, ob euch dort etwas gefällt.
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6. November 2013

Die Sache mit den schönen Produktbildern - meine Lösung

Ich hatte ja schon ausgeführt, warum ich Produktbilder für wichtig halte und warum ich manchmal sehr neidisch auf die Kollegen mit kleineren Werkstücken bin. Wer es nochmal lesen möchte, der findet hier den ersten Teil zu Produktbildern.

Wir erinnern uns, das hier war die alte Situation:
zweifarbige Wand, Tür, Lichtschalter, Steckdose, Fußboden... äh, ja.
Ich mag unsere Wandfarben trotzdem.

Inzwischen habe ich mich ein wenig umgesehen und meine ursprüngliche Idee mit den Baustrahlern verworfen. Stattdessen ist es jetzt ein Blitz geworden: der TriOPO Speedlight TR-950. Das ist jetzt keiner, um damit mal eben nach draußen zu gehen und tolle Bilder zu machen, für die begrenzte Situation in einem kleinen SetUp reicht er aber. Er ist als Slave zu verwenden, reagiert also auf das Blitzen der Kamera. Kostenpunkt waren knappe 40 EUR. Verzug zum Baustrahler: Regulierbar, klein und handlich.

Einen Fotohintergrund habe ich auch. Oder sagen wir lieber zwei: einmal weiß und einmal schwarz. Ich habe mich für zwei Rollen a 160cm Breite auf 5m Länge entschieden. Das nutzt den bei mir zur Verfügung stehenden Platz recht gut und ich habe die Möglichkeit, je nach Situation auch den Boden weit genug abzudecken. Ein Rollo wäre natürlich hübsch gewesen, wird bei fast 3m Deckenhöhe plus Bodenabdeckung aber wirklich unbezahlbar. Die Rollen kosten 15,50 EUR plus Versand und es gibt sie in einigen Farben: Profi Hintergrund

maximale Ausnutzung des Platzes.
Das Vorgehen ist jetzt, das lose Ende der Rolle mittels Band (in meinem Fall Knöpfe und Gummiband mit Knopflöchern) an der Vorhandstange zu befestigen, entsprechend weit abrollen und das Objekt darauf platzieren. Und dann wird ein bißchen mit Blitz, Beleuchtung und Winkel experimentiert, bis ich den richtigen habe.

Kein Experiment ohne Kater
Unter Vernachlässigung der Kamera waren es jetzt also knapp 80 EUR Kosten. Schauen wir mal, wie schnell sie sich rentieren.
Und was meint ihr? Besser?

neues Produktfoto

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1. November 2013

Neue Website für Gewandfantasien.de

 Heute ist es soweit. Seit heute morgen ist meine neue Website online. Natürlich habe ich bis zuletzt daran geschraubt und natürlich habe ich jetzt schon tausend Kleinigkeiten gesehen, die ich noch verbessern könnte. Und jetzt bin ich natürlich sehr neugierig, wie sie euch gefällt. Aber irgendwann musste sie ja online gehen. Für die ganz ungeduldigen hier auch direkt der Link:

Für die etwas Geduldigeren (oder Neugierigeren) erzähle ich jetzt noch ein bißchen zu dem warum. Für das "Wie" möchte ich euch ein Interview zur neuen Website bei Hochglanz-Handmade.de ans Herz legen. Dort erzähle ich zu meinen Erfahrungen mit dem Aufbau der Website.

Ja, das warum. Erinnern wir uns zunächst an die alte Seite:
meine alte Seite
Das war.. sagen wir mal etwas unstrukturiert? Die Navigation links zu lang, der Text rechts zu breit. Den Farben bin ich aber treu geblieben. 
Ganz unbedingt wollte ich für eine neue Seite 2 Dinge: ein Content Management System und einen richtigen Shop. Bisher galt ja, dass für eine Bestellung oder Anfrage eine Mail geschrieben wird. Dann wurde hin und her gemailt und am Ende bestellt. Das war teilweise etwas umständlich und ich hatte den Eindruck, dass es auch keinen professionellen Eindruck machte bzw. potentielle Kunden verwirrte. 
Für mich persönlich war unschön, dass ich die Website nur von meinem Rechner zuhause gestalten konnte: Neue Artikel einstellen, alte löschen, allgemein Dinge ändern - alles nur von einem Arbeitsplatz. und vor allem auch alles von Hand auf verschiedenen Seiten. 
Beides ist jetzt hoffentlich besser. Zu den Irrungen und Umwegen könnt ihr im Interview (s.o.) ein wenig lesen. Aber was ist neu?
  • Ein Shopsystem (!) 
  • eine bessere Struktur (finde ich zumindest)
  • das Website wird auch auf Tablet oder Smartphone vernünftig lesbar dargestellt. 
Und jetzt? Jetzt freue ich mich über Feedback. Ich freue mich darauf, zukünftig schneller neue Artikel einstellen zu können, weil es nicht mehr 15 Schritte sind (so ca.). Und vor allem mag ich ganz persönlich das neue Aussehen.  

alles neu macht der November
Aufmerksame werden vielleicht auch das Logo bemerkt haben. Zu dessen Bedeutung für mich erzähle ich in den nächsten Tagen noch etwas.
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29. Oktober 2013

DDF: Wann fangt Ihr eigentlich mit den Vorbereitungen für das Weihnachtsgeschäft an?

Wichtige Fragen dieses mal, die sich jeder von uns Verkäufern stellt. Und die ja vielleicht auch nicht ganz unwichtig für Käufer sind.
Ab wann beschäftigt Ihr Euch mit dem Weihnachtsgeschäft? Wann beginnt Ihr, Eure Produktion “hochzufahren”, Material und Verpackungsmaterial zu bestellen? Wann fängt es an, zu boomen? Stellt Ihr eigens Mitarbeiter für diese Zeit an? Was darf auf keinen Fall passieren?
Grundsätzlich beschäftige ich mich mit der Planung für das Weihnachtsgeschäft dieses Jahr schon sehr früh. Das liegt aber nicht an Weihnachten an sich sondern daran, dass ich rechtzeitig dafür meine neue Homepage freischalten möchte. Als Stichtag für den Beginn des Weihnachtsgeschäfts gilt bei mir der 1. November. Dann ist nämlich das Halloween-Geschäft vorbei :) Und dann wird es auch die neue Seite geben. (Was schon Freitag ist... PANIK!)

Die Produktion hätte ich eigentlich schon längst hochfahren sollen, dank der Homepage-Geschichte und einiger schöner Aufträge lahmt sie noch ein bißchen. Allerdings muss ich auch sagen, dass bei einer weitgehenden Anfertigung auf Bestellung die Vorbereitung vor allem darin besteht, dringend notwendiges Material wie Garne, Knöpfe, Haken, beliebte Borten etc. einzulagern, so dass ich keine langen Lieferfristen kalkulieren muss. Verpackungsmaterial habe ich grundsätzlich da, ich werde aber noch ein wenig gezielt weihnachtsliches besorgen.
Dieses Jahr neu sind Gutscheine, die ihr über Dawanda kaufen könnt. Die fertigen Gutscheine gibt es zu 20, 50 und 100 EUR, jeder andere Betrag ist aber natürlich auch möglich. Gültig sind sie nur bei Dawanda und natürlich ein super Last-Minute-Geschenk.

Mitarbeiter stelle ich nicht ein, das würde sich nicht lohnen. Vielleicht nächstes Jahr. Oder übernächstes. Oder nie. Wir werden sehen und natürlich werde ich Mitarbeiter hier vorstellen. Schließlich sollte bei einem Handmade-Label ja bekannt sein, wer für euch näht.

Ein richtiger "Boom" ist meistens gar nicht auszumachen, es zieht aber schon deutlich an. Beliebt in den letzten Jahren war die erste Dezemberwoche. Das ist auch so ziemlich der letzte Zeitpunkt, an dem ich Anfertigungen noch guten Gewissens annehmen kann. Was mich daran erinnert, dass ich das noch deutlich machen sollte :)

Und was darf auf gar keinen Fall passieren? Na was wohl: wenn meine beiden Nähmaschinen ausfallen. Das wäre der absolute Super-GAU. Direkt gefolgt davon, selbst krank zu werden.

Wenn ihr mehr lesen wollt zu den Vorbereitungen anderer Verkäufer, dann schaut doch direkt bei hochglanz-handmade.de nach.
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23. Oktober 2013

Produktfotografie: die Sache mit den schönen Produktbildern


Wenn man online verkaufen möchte, dann sind zwei Dinge neben einem verkaufbaren Produkt ganz wichtig: Die Beschreibung und Bilder. Tatsächlich gilt meiner Erfahrung nach, dass die Bilder wichtiger sind, immerhin verleiten sie den potentiellen Kunden ja erst dazu, sich die Beschreibung auch anzusehen. Gute Bilder also. Was macht nun ein gutes Produktbild aus? Eigentlich ja total einfach, es muss ja bloß den "WOW-Effekt" beim Kunden haben, dieses unwiderstehliche Gefühl wecken, genau das jetzt haben zu müssen. Ganz banal, klar. Ein bißchen wie Gold machen.

ehrlich, suboptimal in jeder Beziehung
Für kleine Produkte gibt es wunderbare Anleitungen, Gerätschaften etc., die sich auch gut in einer Wohnung unterbringen lassen. Klaus von Elfenstuebchen.com z.B. gibt in diesem Interview auf Hochglanz-Handmade einige sehr gute Tips, wie man Produktbilder machen kann. Und ein paar Ideen habe ich auch schon auf meiner Pinterest-Wand zum Thema Fotos gesammelt. Nur... ungefähr 90% meiner Sachen sind einfach zu groß für die durchschnittliche Fotobox. Und meine Wohnung, insbesondere das Arbeitszimmer, ist zu klein für ein permanentes Foto-Setup. Ach ja, und ein permanentes Model zur Präsentation wäre dann natürlich auch noch nett. Möglichst etwas lebendiger als meine Schneiderpuppen aber für den Moment müssen sie immer noch reichen.

schon etwas besser, durch den zweifarbigen Hintergrund aber immer noch irgendwie doof
Aktuell sieht der Plan einen Besuch im Baumarkt vor. Baustrahler und irgendwie eine Stange mit Halterung, um diese an die vorhandene Vorhandstange zu klippsen, damit ich da dann den Foto-Hintergrund dran aufhängen kann. Irgendwie so.
Alternativ werde ich doch Profi im freistellen von Objekten auf Bildern.

Ich werde weiter berichten.
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22. Oktober 2013

DDF: Wann und wieso hast du das erste mal deine eigenen Sachen der Öffentlichkeit online präsentiert?

Hochglanz-Handmade ist ein neuer Blog, der sich gezielt an diejenigen wendet, die ihre Handmade-Produkte online verkaufen wollen. Sei es bei dawanda oder etsy oder über den eigenen Webshop. Das Projekt bietet Coaching bei der Verbesserung der Präsentation seiner Produkte und allem, was so im Netz dazu gehört. Grundsätzlich also eine gute Idee, die es nur zu unterstützen gilt.

Eine der beliebtesten Varianten zur Leserbindung ist natürlich eine wöchentliche oder monatliche Frage, die es dann zu beantworten gibt. Heute beschäftigt sie sich mit den Anfängen der Leser. Wann und wieso hast du das erste mal deine eigenen Sachen der Öffentlichkeit online präsentiert. Präsentiert im Sinne von "da, das ist toll, kauft das!".

Das bringt mich jetzt tatsächlich in die Verlegenheit, dass ich das gar nicht mehr so genau weiß. Immerhin, das ist über 10 Jahre her. Ich glaube, das erste war ein Verkauf über ebay. Und warum? Ganz banal. Ich hatte es genäht, ich mochte es nicht für mich behalten und mein Umfeld meinte, meine Sachen wären doch wirklich gut genug, um sie anderen anbieten zu können. Unspektakulär irgendwie, oder?
Ansonsten ging das einfach so nach und nach. Gewerbeanmeldung (ja, nach dem ersten Verkauf über ebay, sozusagen nachdem ich Blut geleckt hatte.), eigene Internet-Präsenz, kurze Kooperation mit einem anderen Shop und im April 2008 dann dawanda, im Mai 2008 Etsy. Und immer noch dabei. So irgendwie. Aktuell ist mal wieder ein relaunch der eigenen Website dran.
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20. Oktober 2013

Verkaufsplattformen für Handgemachtes - ETSY


Ich hatte ja im ersten Post zum Thema Verkaufsplattformen für Handgemachtes einmal aufgezählt, welche es überhaupt gibt. Platzhirsch im internationalen Bereich ist mit Sicherheit Etsy. Aber was ist Etsy eigentlich?
Etsy international
Etsy Deutschland

"Etsy ist ein Marktplatz, auf dem Menschen aus aller Welt zusammenkommen, um einmalige Produkte zu kaufen und verkaufen. Unser Ziel ist es, den Handel neu zu gestalten und so eine zufriedenstellendere und langlebigere Welt zu erschaffen."

Das sagt etsy über sich selbst. Aber was heißt das jetzt eigentlich für den Verkäufer bei der Wahl der geeigneten Plattform?

Zunächst einige Zahlen und Fakten zum Unternehmen:
  • gegründet: 2005, seit 2009 gewinnbringend
  • Sitz des Unternehmens: DUMBO, Brooklyn, New York
  • Länder: 200 Länder mit regelmäßigen Transaktionen
  • Mitglieder: über 30 Millionen Mitglieder
  • Shops: über 1 Million aktive Shops
  • Artikel: über 18 Millionen eingestellte Artikel
  • Besucher: über 60 Millionen Besucher jeden Monat
  • ca. Umsatz: $895M Gesamtumsatz im Jahr 2012
  • erlaubte Artikel: Handmade, Kunst, Vintage (mind. 20 Jahre), Material

Etsy versteht sich selbst als internationale Plattform. Sie haben Teams an Mitarbeitern in Brooklyn, Hudson, San Francisco (alle USA), Berlin (DE), Dublin (IE), London (GB) und Toronto (CA). Insgesamt hat etsy 450 Angestellte.
Etsy Headquarters in NY
Die Kennzahlen oben machen schon deutlich: Etsy ist riesig. Etsy ist international. Und - wenn du dich als deutscher Leser immer noch fragst, was zur Hölle Etsy eigentlich ist - es ist in Deutschland nicht so bekannt wie in anderen Ländern. Der Großteil der Anbieter und auch Käufer sitzt in den USA. Ende 2011 hat Etsy eine komplett deutsche Version seines Angebots an den Start geschickt, inklusive deutscher Betreuung, vollständig übersetzter Seite und deutscher Facebook-Seite. Das ganze natürlich mit EUR-Anzeige und den hier üblichen Bezahlmöglichkeiten. Und inklusive deutscher APP zur Bedienung der wichtigsten Funktionen von unterwegs. Inzwischen gibt es die Seite auch auf Französisch. Etsy veröffentlicht keine Zahlen zu einzelnen Ländern, da es als globaler Marktplatz nicht "zerhackt" werden möchte - ein verständlicher Ansatz. Trotzdem habe ich auf Nachfrage einige Zahlen bekommen: aktuell melden sich pro Minute im Durchschnitt 23 neue Mitglieder aus Europa an. Der Markt wächst also rasant. Deutsche Verkäufer liefern in 130 verschiedene Länder weltweit (nicht schlecht). Und am Rande: die beliebteste Kategorie ist auch hierzulande Schmuck.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei Etsy: Es bietet Handmade-Anbietern genauso ein Zuhause wie aufstrebenden Designern etc. Mit einer gerade erst erfolgten Anpassung der Richtlinien ist es jetzt möglich, auf entsprechenden Antrag auch mit externer Produktion bei Etsy anbieten zu können. Das heißt im Klartext, der bei Etsy registrierte Verkäufer entwirft, andere erstellen das Produkt. Das heißt aber auch, dass man hier als Einzelperson mit kleinen bis eventuell mittelständischen Unternehmen konkurriert. 

Für den Verkäufer ergeben sich daraus folgende Punkte:
  • man sollte englisch können. Auch wenn die Benutzeroberfläche deutsch ist, der Großteil der Kunden ist im Ausland.
  • Der Wettbewerb ist sehr groß, seine eigene Nische zu finden dementsprechend schwer.
  • Die Konkurrenz besteht nicht nur aus anderen Kleinstunternehmen sondern geht bis hin zu Designern mit Kleinauflage
  • Der Markt ist riesig, demtentsprechend gibt es auch viel mehr potentielle Kunden
  • Etsy bemüht sich sehr um seine Verkäufer mit Tipps, Tricks, Boot-Camps etc.
Wenn du deine Produkte nicht auf englisch übersetzen willst bzw. dich im englischen viel zu unsicher fühlst und auch ein weltweiter Versand nicht für dich in Frage kommt, ist Etsy vermutlich (noch) nicht das richtige für dich. Wenn diese beiden Punkte nicht abschrecken, gibt es im nächsten Teil mehr Infos für potentielle Etsy-Verkäufer.

Und wenn du jetzt schon weißt, dass du bei etsy verkaufen willst, melde dich doch einfach über diesen Link an. Dann kriegen wir beide 40mal die Einstellgebühr geschenkt :)
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    17. Oktober 2013

    EarlyXMAS2013 - Rabattaktion bei Etsy



    Heute mal ein kleiner Werbeblock:
    Eine Gruppe Verkäufer bei ETSY hat sich zusammengeschlossen und bietet bis zum 3.12.2013 unter dem gemeinsamen Rabattcode

    EarlyXMAS2013

    Ermäßigungen auf Einkäufe bei ETSY an. 

    Die Shops im Einzelnen:
    Ach ja, ich mache natürlich auch mit. Gewandfantasien bei ETSY (10% ab 10 EUR)

    Aber warum solltet ihr jetzt schon Weihnachtsgeschenke kaufen und ausgerechnet bei ETSY? Alle diese Shops bieten handgemachte Unikate. Ihr bekommt also etwas besonderes. Und wenn ihr es vor dem 3.12., also vor dem allgemeinen Weihnachtsstress für uns alle kauft, sogar zu einem besonders günstigen. Preis. Ihr müsst einfach nur bei einem Kauf über ETSY den oben genannten Rabattcode EarlyXMAS2013 eingeben.
    Nebenbei, wir kontrollieren nicht, ob es dann auch wirklich unter dem Weihnachtsbaum liegt. ;)
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    12. August 2013

    Verkaufsplattformen für Handgemachtes - was gibt es überhaupt

    Wir alle, die gerne mal etwas basteln, nähen, kreativ gestalten, stehen irgendwann an diesem Punkt: könnte ich meine Leidenschaft nicht auch gewinnbringend einsetzen? Gewandfantasien.de gibt es bald 10 Jahre, von Anfang an als reiner Online-Verkauf (bald 10 Jahre? Oh mein Gott, ich werde alt!). Daher möchte ich ein paar meiner Erfahrungen aber auch Irrwege weitergeben.

    Zunächst einmal etwas ganz wichtiges:
    Wenn ich etwas anfertige oder auch erwerbe mit dem Ziel des (gewinnbringenden) Weiterverkaufs, handele ich gewerblich!

    Das musste jetzt einmal gesagt werden, da ich immer wieder blankes Erstaunen oder sogar Unverständnis ernte zum Thema "gewerblich". Also, den eigenen (hilfsweise Omas) Dachboden/Garage/Kinderzimmer ausmisten und den Inhalt bei ebay (z.B.) verkaufen, ist völlig privat und ok. Sich damit auf einen Flohmarkt stellen auch. Feststellen, dass das ja eigentlich ganz gut funktioniert und dann Ware dazukaufen um diese weiter zu verkaufen, ist gewerblich. Für alles dazwischen sollte man sicherheitshalber einen Anwalt fragen. Die Kosten für eine Erstberatung da sind auf jeden Fall günstiger als die Abmahnung. Für eine erste Information zu der Frage, wann man gewerblich handelt, lest euch einmal den Beitrag von Christiane zu diesem Thema durch: Onlineverkauf von handgefertigten Produkten - wann handelt man gewerblich?

    Wenn man sich - eventuell mit Hilfe von Anwalt und Steuerberater - darüber klar geworden ist, dass man seine Sachen auch verkaufen möchte, stellt sich als nächstes die Frage nach dem wo. Neben einem eigenen Onlineshop gibt es in Deutschland einige große und zahlreiche kleine Anbieter, bei denen man seine selbstgemachten Sachen anbieten kann. Der größte und vermutlich bekannteste ist inzwischen Dawanda. Daneben gibt es
    • etsy (international)
    • ezebee
    • vondir
    • kunst von uns
    • spandooly
    • yalaxo
    • shopwindoz
    • ....
    Bis auf etsy haben alle diese Plattformen eines gemeinsam: Sie sind im Vergleich zum Platzhirsch Dawanda sehr klein und in weiten Kreisen unbekannt.

    Da eine der Grundregeln für ein erfolgreiches selbst vermarkten im Netz meiner Meinung nach auch ist, sich nicht zu sehr zu verzetteln, werde ich mich auf die ersten drei genannten konzentrieren, also Dawanda, etsy und ezebee, und einen eigenen Shop. Bei Dawanda und etsy bin ich schon seit Jahren unterwegs, ezebee habe ich jetzt neu dazu genommen. Und die eigene Website gibt es wie gesagt seit 10 Jahren.
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